Altargestaltung zum Sonntag der Weltmission

Für den kommenden Sonntag hat mich die Lesung aus dem Buch Exodus 22 besonders bewegt. Da heißt es:

Foto: Klaus Rennemann

„21 Weiter ließ der Herr dem Volk Israel durch Mose sagen: »Ihr dürft die Fremden, die bei euch leben, nicht ausbeuten oder unterdrücken. Vergesst nicht, dass ihr selbst in Ägypten Fremde gewesen seid. 21 Nutzt die Schutzlosigkeit der Witwen und Waisen nicht aus! 22 Wenn ihr es dennoch tut und sie zu mir um Hilfe schreien, werde ich, der Herr, bestimmt darauf hören. 23 Ich werde in furchtbaren Zorn geraten und euch durch das Schwert eurer Feinde töten. Eure Frauen werde ich zu Witwen machen und eure Kinder zu Waisen. 24 Wenn du einem Armen aus meinem Volk Geld leihst, verhalte dich ihm gegenüber nicht wie ein Wucherer. Verlange keine Zinsen von ihm![4] 25 Falls du von einem anderen Israeliten das Obergewand zum Pfand nimmst, so gib es vor Sonnenuntergang wieder zurück. 26 Denn sein Obergewand ist das Einzige, womit er sich warm halten kann. Worin soll er sonst schlafen? Wenn er sich bei mir über dich beklagt, werde ich ihn hören; denn ich bin barmherzig.«

Arm und Reich stoßen auch heute noch aufeinander. Doch es ist nicht nur der Geldbeutel, der davon betroffen ist, sondern auch wie wir aufeinander reagieren, wie wir uns einander gegenüber verhalten, wie wir andere einschätzen und beurteilen.
Die beiden Bilder vor dem Altar machen es deutlich. Auch Papst Franziskus mahnt diese soziale Ungerechtigkeit, die weltweit gegeben ist, in seiner neuen Enzyklika „fratelli tutti“ eingehend an.

Am Weltmissionssonntag wollen wir uns diesem Thema widmen, wie es in unserer Welt zugeht und welche Schritte wir setzen können.

Pfr. Klaus Rennemann