„Gemeinde to go“ – Besuche bei Katholiken

Der Besuchsdienst wird wieder fortgesetzt. Einige Gemeindemitglieder werden all diejenigen Menschen, die katholische Kirchenmitglieder sind und die sie nicht persönlich kennen, besuchen. Die Besuche finden um der leichteren Organisation wegen ohne vorherige Absprache statt. Mit dieser Veröffentlichung sind alle informiert, dass sie einen Besuch erwarten und sich darüber freuen können.

Logo der Initiative Kirche am Ort

Worum es nicht geht:

Nein, die Verantwortlichen wollen es nicht wie die Mitglieder anderer religiöser Gemeinschaften machen. Sie wollen nicht missionieren, sie wollen niemanden von etwas überzeugen, sie wollen nicht, dass die Besuchten plötzlich Kirchgänger werden. Wir fallen nicht mit der Tür ins Haus, wir werben nicht für kirchlichen Angebote, wie wollen niemanden überreden, sich zu engagieren. Wir wollen nichts verkaufen.

 

Worum es geht:

Es macht für uns als Kirchengemeinde einfach Sinn, die Mitchristen zu kennen. Die Heilig-Geist-Gemeinde ist daran interessiert, ihre Mitglieder zu kennen, zu hören, wie es ihnen geht. Wir freuen uns auf Begegnungen und neue Kontakte.

 

Was passiert bei den Besuchen?

Wir stellen uns vor und fragen, ob der/die Besuchte einige Augenblicke Zeit hat. Wir sagen, weshalb wir gekommen sind und fragen, ob wir hereinkommen dürfen. Wir fragen nach, wie es ihm/ihr geht. Alle Themen, die dem/der Besuchten am Herzen liegen, haben Platz.

 

Wenn Sie jemanden nicht antreffen?

Dann hinterlassen wir eine Karte mit unserem Namen und unserer Telefonnummer und dem Hinweis, dass wir einen kurzen Besuch machen wollten, im Briefkasten und kommen ein andermal wieder.

 

Was versprechen Sie sich von der Aktion?

Wir möchten unser Interesse an unseren Mitgliedern zeigen. Wir wollen ein freundliches Gesicht von Kirche zeigen. Und wir glauben, dass auch Interesse an uns geweckt wird.
Die Besuche haben die Chance, Einstellungen zu Glaube und Kirche zu hören und zu respektieren.

 

Pfarrer Klaus Rennemann / Dr. Claudia Hofrichter