Was ist wenn - unser Kind gefirmt wird

Firmung - gestärkt mit Heiligem Geist

Die Firmung ist urkundlich erwähnt seit Hippolyt (+235). Er bezeugt Handauflegung und Salbung durch den Bischof nach der Taufe.
-Im Westen beginnt seit dem 4. Jhdt. sich die bischöfliche Handauflegung von der Taufe zu lösen. Warum? Die Taufe wurde als Rettung von der Erbsünde verstanden, während die Firmung die Rechtgläubigkeit des sich vom Glauben entfernten Irrlehrers betrachtete. Dies konnte nur das Bischof bestätigen. Es entwickelte sich das Wort – confirmatio – Bestätigung.
Firmung wird verstanden als Stärkung für das mutige Bekenntnis des Glaubens.
-Heute entdecken wir neu den Gedanken der Initiation, der Bestätigung der Gesamtkirche für den Glaubensvollzug des Getauften.

 

Die Firmung wird in unserer Seelsorgeeinheit alle 2 Jahre durch den bischöflichen Beauftragten gespendet. Zuvor wird eine Katechese zur Vorbereitung angeboten. Die Jugendlichen zweier Jahrgänge, in der Regel Schüler der 8. und 9. Klasse werden angeschrieben. Anmelden können sich alle, die die Erstkommmunion empfangen und noch nicht gefirmt sind. Es sollte aber eine gute Zeit zwischen Erstkommunion und Firmung liegen.